Immobilien-Knall auf Madeira: Häuser werden rar – Funchal erlebt Rekord-Einbruch!
Der Immobilienmarkt auf Madeira spitzt sich weiter zu: Immer weniger Häuser stehen zum Verkauf. Besonders dramatisch ist die Entwicklung in Funchal, wo das Angebot innerhalb eines Jahres um ganze 33 Prozent eingebrochen ist – der stärkste Rückgang aller portugiesischen Bezirkshauptstädte und autonomen Regionen.
Das geht aus den aktuellen Marktdaten des Immobilienportals idealista für das zweite Quartal 2026 hervor. Landesweit verringerte sich das Angebot an zum Verkauf stehenden Wohnimmobilien gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6 Prozent.
Für Kaufinteressenten auf Madeira bedeutet diese Entwicklung: Die Auswahl wird immer kleiner, während die Nachfrage nach Immobilien auf der Atlantikinsel weiterhin hoch bleibt. Experten gehen davon aus, dass sich dieser Trend auch auf die Preisentwicklung auswirken dürfte.
Nicht nur die Inselhauptstadt ist betroffen. Betrachtet man die autonomen Regionen und Bezirke insgesamt, weist Madeira mit einem Rückgang von 22 Prozent ebenfalls den stärksten Angebotsverlust in Portugal auf. Erst mit deutlichem Abstand folgen der Bezirk Faro (-15 %) und Aveiro (-14 %).
Damit bestätigt sich ein Trend, der den Immobilienmarkt auf Madeira bereits seit geraumer Zeit prägt: Immer weniger Eigentümer bringen ihre Immobilien auf den Markt, während das Interesse nationaler und internationaler Käufer ungebrochen hoch bleibt.
Obwohl in den meisten Regionen Portugals das Angebot zurückging, gab es auch Ausnahmen. Die größten Zuwächse wurden in Guarda (+27 %), Bragança (+20 %), Santarém (+13 %) und Coimbra (+10 %) registriert. Vor allem im Landesinneren stehen inzwischen wieder mehr Wohnimmobilien zum Verkauf.
Die aktuellen Zahlen von idealista unterstreichen einmal mehr die besondere Situation auf Madeira: Während in Teilen Portugals das Angebot wieder wächst, entwickelt sich die Insel zunehmend zu einem Markt mit knappen Immobilien und entsprechend hohem Wettbewerbsdruck.