Tourismus: Mehr Gäste und höhere Einnahmen –
Aufenthaltsdauer und Auslastung gehen zurück

 

Der Tourismus auf Madeira entwickelte sich im Mai 2026 insgesamt positiv. Die Zahl der Gäste stieg gegenüber dem Vorjahr um 4,7 % auf 247.000, die Übernachtungen legten um 2,1 % auf 1,18 Millionen zu.

  

Besonders stark wuchsen die Privatunterkünfte (+11,9 %), während Hotels bei den Übernachtungen ein Minus von 2,2 % verzeichneten. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sank leicht von 4,45 auf 4,31 Nächte. Auch die Bettenauslastung ging von 72,5 % auf 67,6 % zurück.

  

Deutschland blieb mit 19,1 % aller Übernachtungen der wichtigste Herkunftsmarkt. Dahinter folgen Portugal (17,1 %) und das Vereinigte Königreich (14,0 %). Während Deutschland (+4,5 %) und Portugal (+13,8 %) zulegten, gingen die Übernachtungen britischer Gäste um 11 % zurück. 

 

Positiv entwickelte sich die Umsatzseite: Die Gesamteinnahmen stiegen im Mai um 5,2 % auf 87,8 Millionen Euro, die Einnahmen aus Übernachtungen sogar um 6,4 % auf 64,2 Millionen Euro. 

 

Auch die Bilanz der ersten fünf Monate 2026 fällt positiv aus: Die Zahl der Gäste stieg um 7,9 %, die Übernachtungen um 2,8 % auf rund 5 Millionen. Die Gesamteinnahmen erreichten 346,1 Millionen Euro (+9,1 %). 

 

Einordnung: Trotz kürzerer Aufenthalte und einer niedrigeren Auslastung zeigt sich der Tourismus auf Madeira weiterhin robust. Mehr Gäste und steigende Erlöse sorgen dafür, dass die Branche wirtschaftlich auf Wachstumskurs bleibt.