Madeira schwitzt – und der Regen macht sich rar
Der Juni 2026 war auf Madeira deutlich wärmer und trockener als gewöhnlich. Nach Angaben der Regionaldirektion für Statistik (DREM) lagen die Durchschnittstemperaturen an allen ausgewerteten Wetterstationen über den langjährigen Vergleichswerten. Gleichzeitig fiel überall weniger Regen als üblich.
Die höchste Durchschnittstemperatur wurde mit 22,1 Grad in Funchal gemessen. Die stärkste Abweichung gab es in Chão do Areeiro: Dort lag der Monatsdurchschnitt mit 14,4 Grad zwei Grad über dem Normalwert.
Am heißesten war es am 23. Juni in Porto Moniz mit 28 Grad. Die niedrigste Temperatur wurde am 5. Juni auf dem Pico do Areeiro mit 5,9 Grad registriert.
Den meisten Regen erhielt Santana mit 29,2 Millimetern. Auf Selvagem Grande fiel dagegen kein Niederschlag. Insgesamt blieben alle untersuchten Stationen unter den üblichen Juniwerten.
Besonders sonnig war es am Flughafen Madeira mit 263,2 Sonnenstunden. Die stärksten Windböen erreichten dort und auf dem Pico Alto 94 Kilometer pro Stunde.
Die durchschnittliche Meerwassertemperatur in Funchal lag bei 20,7 Grad und stieg zum Monatsende auf bis zu 21,8 Grad.
Die Daten stammen vom Portugiesischen Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA). Als Vergleich dient der Zeitraum von 1991 bis 2020.