Yachthafen wird ausgebaggert – APRAM macht Boaventura wieder fit
Die Hafenverwaltung der Autonomen Region Madeira (APRAM) hat mit den Ausbaggerungsarbeiten im Yachthafen von Boaventura begonnen. Die Arbeiten laufen seit Mittwoch und sollen innerhalb von rund zehn Tagen abgeschlossen sein.
Für den Auftrag werden rund 44.000 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer) investiert. Ziel ist es, die Sicherheit und Nutzbarkeit des Hafens wiederherzustellen. Insgesamt werden dabei etwa 2.000 Kubikmeter Geröll entfernt, die sich im Hafenbecken angesammelt haben.
Nach Angaben von APRAM ist der Yachthafen ein wichtiger Standort für den Wassersport in der Gemeinde Santa Cruz. Verwaltungsratsvorsitzende Paula Cabaço betonte, dass die regelmäßige Instandhaltung der Hafenanlagen ein wichtiger Bestandteil der regionalen Hafenpolitik sei.
Das ausgebaggerte Material wird nicht entsorgt, sondern sinnvoll weiterverwendet:
Auf Wunsch der Stadt Machico und mit Zustimmung der Regionaldirektion für Umwelt wird der Kies am Strand von São Roque zur Stabilisierung der Küstenlinie eingesetzt. Dort hatte
sich der Kiesbestand in den vergangenen Monaten – insbesondere nach den Winterstürmen – deutlich verringert.
Redaktioneller Hinweis:
Die Madeira-Nachrichten bedanken sich bei der Hafenverwaltung APRAM für die erstmalige direkte Übermittlung einer offiziellen Pressemitteilung. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit
im Interesse unserer deutschsprachigen Leser auf Madeira.